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Interview
mit Dominik Weber

Seit 2019 unterstützt PERCONEX das Deutschlandstipendium der Goethe-Universität Frankfurt sowie der LMU München. Der Frankfurter Stipendiat Dominik Weber war zu Besuch bei uns im Turmcenter und hat über sein Studium und seine Vorhaben erzählt.

Hallo, Herr Weber! Stellen Sie sich doch bitte kurz vor.

Mein Name ist Dominik Weber, ich bin 20 Jahre alt und studiere im 3. Semester Jura an der Goethe-Uni in Frankfurt am Main. In meiner Freizeit spiele ich gerne Fußball oder unternehme etwas mit Freunden. Das Stipendium erhalte ich zum ersten Mal.

 

Warum haben Sie sich für das Studium der Rechtswissenschaften entschieden?

Schon in der Schule hat mich der Beruf des Anwalts fasziniert. Darum war für mich schon früh klar war: Ich werde Jura studieren. Besonders interessant finde ich die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eines Juristen. Ich kann mir gut vorstellen, später als Rechtsanwalt zu arbeiten und neben der Arbeit im Büro auch Mandanten vor Gericht zu vertreten.

 

Wie sind Sie auf das Deutschlandstipendium aufmerksam geworden? Und warum haben Sie sich dafür entschieden?

Gehört habe ich vom Deutschlandstipendium zuallererst von einem meiner Schullehrer. Später bin ich dann erneut auf der Webseite der Goethe-Uni darauf aufmerksam geworden. Im Juli 2019 habe ich mich schließlich dafür beworben. Das wichtigste Kriterium für mich war, dass ich mir ein Stipendium aussuche, dass mir auch für mein Studium bzw. die Zukunft etwas bringt. Das Deutschlandstipendium bietet die Möglichkeit, Kontakt mit seinem Förderer aufzunehmen. Dadurch kann ich bereits frühzeitig Kontakte knüpfen und wertvolle Erfahrungen sammeln.

 

Hatten Sie sich davor schon einmal für ein anderes Stipendium beworben?

Nein, es war tatsächlich meine erste Bewerbung und ist mein erstes Jahr als Stipendiat.

 

Dominik Weber

Bekommen Sie neben der finanziellen auch eine sog. ideelle Förderung?

Das Deutschlandstipendium bietet mir die Möglichkeit, im lebendigen Austausch mit anderen Stipendiaten zu bleiben und an zahlreichen Vorträgen und Workshops teilnehmen.

 

Welche Ziele haben Sie sich für das Jahr 2020 gesteckt?

Natürlich möchte ich auch weiterhin Erfolg im Studium haben. Meine persönlicher Fokus liegt dabei vor allem auf dem Staatsexamen, da ich den staatlichen Teil gerne vor den universitären ziehen würde. Darüber hinaus versuche ich das zeitintensive Jurastudium weiterhin mit meinem Hobby, Freunden und Freundin zu vereinen.

 

Welchen Rat möchten Sie Ihren Jura-Kommilitonen mitgeben?

Ich finde, dass man das juristische Handwerkszeug eher erlernt, indem man Fälle löst und Klausuren schreibt, anstatt nur die Theorie auswendig zu lernen. Deshalb wäre mein persönlicher Rat, weniger ins Lehrbuch und mehr ins Fallbuch zu schauen und dann die Fälle auch selbstständig zu lösen. Außerdem sollte man stets den Stoff aus den Anfangssemestern wiederholen. Auch sein soziales Leben sollte man nicht vernachlässigen, denn ich finde, dass es ein guter und notwendiger Ausgleich zum Jurastudium ist.